Über das Zeltlager

Ein tiefergehender Einblick …

Unser Zeltlager lebt vom Mitmachen: Klar gibt es vorbereitete Aktionen und Ausflüge, es soll aber auch immer Raum für spontane Ideen und spezielle Interessen geben. Einen etablierten Programmkatalog nach Plan abzuspulen, ist schon mit Rücksicht auf das Wetter nicht möglich. Zudem haben wir den Anspruch, uns immer wieder neue Aktionen auszudenken und so jedes Zeltlager einzigartig und unverwechselbar zu gestalten.

Natürlich gibt es verschiedene Aktionen, die in einem Zeltlager nicht fehlen dürfen: Gitarrenmusik am prasselnden Lagerfeuer, den Sternenhimmel beobachten und nach Sternschnuppen Ausschau halten, der obligatorische Ausflug in die Europastadt Straßburg und verschiedene Bastelaktionen wie Batiken, Schnitzen oder Freundschaftsbänder knoten. Es gibt außerdem einen Selbstkochtag, an dem jede Gruppe selbst entscheiden kann, was es zu Essen gibt und die Mahlzeit anschließend zubereitet, frisch verliebte können sich bei der Lagerhochzeit das Jawort geben und beim Lagertag schlüpfen alle in Kostüme und die Zeltlagerwelt verwandelt sich in ein Rollenspiel: Ob das Leben zu Zeiten Robin Hoods, als unerschrockener Wikinger, tapferer Indianer oder in einer verzauberten Sagenwelt, vieles war schon Thema unserer Lagertage.

In andere Rollen kann man auch bei Theaterstücken und kleineren Sketchen bei unserem Lagerfernsehen LF-1 schlüpfen. Regelmäßig gibt es hier alle paar Tage neben den Zeltlagernachrichten verschiedene Highlights zu sehen. In den vergangenen Jahren waren hier sogar auch schon fortlaufende Arzt- und Krimiserien im Programm.

Im Vogesenzeltlager wird aber auch viel gebastelt und gebaut. Gleich zu Beginn bauen sich die einzelnen Gruppen ihre Esstische und Sitzbänke selbst, wobei jeder sein Geschick mit Hammer und Nagel erproben kann. Die Palette möglicher Bastelaktionen ist reichhaltig und variierte daher von Jahr zu Jahr. So standen beispielsweise schon Vogelhäuschen, Armreifen, Holzschwerter, Bilderrahmen, Kopfkissen und Sockenpuppen auf dem Programm. Ob malen, nähen, schnitzen, friemeln, kleben, schneiden, sägen oder hämmern, für jeden ist mit Sicherheit etwas Passendes dabei.

Es muss aber nicht immer gleich etwas Kreatives sein. Fußball-, Baseball und Völkerball machen in großer Gruppe erst richtig Spaß. Und so gehört zu einem Zeltlager natürlich auch dazu, dass man sich bei Spiel, Sport und der obligatorisch stattfindenden Lagerolympiade richtig austoben kann. Die anschließende Abkühlung bekommt man beim Baden oder Staudammbau im Bach, oder wenn es auf unserer selbstgebauten Wasserrutsche rasant den Berg hinab geht. Wem das nicht genügend Adrenalinschub gibt, der kann sich anschließend im Holzkarussell wieder trocken schleudern lassen.

Viele Aktionen finden also auf dem Zeltplatz statt. Aber natürlich wollen wir Euch auch neben dem Straßburgausflug etwas von der sehr sehenswerten Landschaft der Vogesen zeigen. Die Süßigkeitenabteilung des Dorfladens hat verständlicher Weise seinen Reiz, aber auch die restliche Umgebung wird auf Schnitzeljagd, Wanderung oder auf dem Weg zum Außenlager mit der Gruppe erkundet. Und bei Letzterem wären wir dann wieder bei Lagerfeuer, Gitarrenmusik und Schlafen unterm Sternenhimmel. – Das gehört einfach dazu zu einem Zeltlager in den Vogesen!


Über uns

Das Vogesenzeltlager wird ausschließlich von ehrenamtlich arbeitenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Evangelischen Jugend der St. Michaelis Kirchengemeinde Bissendorf organisiert. Unser Team besteht aus etwa 15 Personen, in einer gesunden Mischung aus erfahrenen und jungen Jugendgruppenleitern. Darüber hinaus werden wir in vielerlei Hinsicht durch ehemalige Gruppenleiter des Zeltlagers unterstützt. In dieser Form organisiert sich das Vogesenzeltlager seit 1995. Zuvor hatte von 1978 bis 1994 der damalige Diakon Helmut Neuber Sommerfreizeiten in den Vogesen organisiert.

Unser Betreuerteam bereitet das Sommerzeltlager und sein ganzes Drumherum vollkommen eigenständig vor. Zum ganzjährigen Vorbereitungsprogramm gehören neben regelmäßigen Treffen, eine Vorbereitungsfreizeit und ein Schulungswochenende für die Betreuer sowie ein Infonachmittag und ein Nachtreffen für die Teilnehmer. Zu den Aufgaben gehören beispielsweise die Suche nach einer geeigneten Wiese, Materialpflege, Teilnehmerwerbung und die Programmvorbereitung.
Für die fast dreiwöchige Sommerfreizeit sind zusätzlich eine Auf- und eine Abbauwoche nötig. Da unsere Zeltlager auf Wiesen ohne Sanitäranlagen und Infrastruktur stattfinden, müssen Küche, Klo, Waschständer, Material- und Aufenthaltszelte bereits aufgebaut sein, bevor die Kinder mit dem Reisebus ankommen.

Die Betreuer unseres Zeltlagers waren in der Regel selbst Teilnehmer des Vogesenzeltlagers. Neben der Jugendgruppenleiterausbildung JULEICA ist die Teilnahme an unseren eigenen Vorbereitungsmaßnahmen und Hilfe bei den oben aufgeführten Maßnahmen und Aufgaben Voraussetzung zum Mitfahren. Von besonderer Bedeutung ist unser Schulungswochenende, bei dem Standardabläufe erläutert und wichtige interne Absprachen getroffen werden.
Während des Zeltlagers werden die vier Teilnehmergruppen von jeweils drei Betreuern begleitet. Diese Betreuergruppen tauschen sich täglich über Probleme und Ereignisse innerhalb der Gruppe aus und bringen diese Themen in zwei Leiterrunden, am Ende der Mittagspause und nach dem Schlafengehen der Kinder, ein, an denen alle Betreuer des Zeltlagers teilnehmen. So wird gewährleistet, dass Informationen und damit die Verantwortung für notwendige Entscheidungen auf viele Schultern verteilt werden, man aber auch zeitnah auf die Geschehnisse reagieren kann.


Auf einen Blick:

Bei uns erlebst du:

  • Eine unvergessliche Sommerfreizeit in den Vogesen (Frankreich)
  • Urlaub für Kinder und Jugendliche von 9-14 Jahren
  • Spiel, Spaß und Abenteuer in einer großen Gemeinschaft
  • Natur pur und Erkundungstouren in die nähere Umgebung
  • 2 Tagesausflüge
  • Hin- und Rückreise im Bus
  • 18 Übernachtungen in Zelten
  • Vollpension inkl. Getränke und gelegentliche Snacks

Teilnamekosten: 380,- €

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